Radtouren im Harz

 

Streifzug durch die Geschichte des Südharzes

Der Themen-Radrundweg T4 führt auf rund 42 km durch die geschichtsreiche Landschaft rund um Herzberg am Harz, vorbei an einer Vielzahl von Natur- und Kulturdenkmälern. die direkt an der Strecke liegen, z.B. die Einhornhöhle in Scharzfeld, die Burgruine Scharzfels, Reste der ehemaligen Burganlage "König Heinrichs Vogelherd" in Pöhlde und das Welfenschloss in Herzberg. Die familiengerechte Rundtour mittleren Schwierigkeitsgrades verläuft auf Wirtschaft- und Forstwegen sowie Nebenstraßen mit wenig Verkehr. Die Höhendifferenz beträgt 141 m. Die Route dauert ca. 4 Stunden und bietet Einkehrmöglichkeiten in verschiedenen Wanderbauden.

 
 

Rhume-Leine-Erlebnispfad

Der rund 50 km lange Radweg beginnt in Herzberg und führt auf einer alten Bahntrasse zunächst zur türkis-blauen Rhumequelle - einer der ergiebigsten Karstquellen Europas, aus deren riesigem Quelltopf pro Sekunde bis zu 5.000 l Wasser sprudeln. Dann schlängeln sich Fluss und Radweg zum ehemaligen "Burgsitz" Schloss Gieboldehausen. Weiter geht's über Lindau, wo sich ein Besuch der Mordmühle anbietet, in der der Sage nach eine Müllersmagd dort versteckte Räuber umbrachte, bis zur Katlenburg und dann über Berka und Elvershausen bis nach Northeim, wo von Fahrrädern auf Kanus umgesattelt werden kann. Das verwunschene "Theater der Nacht" und die wunderschöne Fachwerk-Architektur lohnen einen Abstecher. Die letzte Etappe des Rhume-Leine-Erlebnispfades führt zur Northeimer Seenplatte, einem kleinem Paradies aus zehn größeren und kleineren Seen. Der Freizeitsee lädt zum Baden, Segeln, Surfen und Tretbootfahren ein.

 
 

Radfernweg Weser-Harz-Heide

Von Hann. Münden im südlichen Weserbergland bis nach Lüneburg vor den Toren Hamburgs verbindet der Weser-Harz-Heide-Radfernweg auf 400 Kilometern vielfältige Kulturlandschaften mit eindrucksvollen Naturerlebnissen. Die Tour führt vom rauschenden Flusslauf durch die Wälder des nördlichen deutschen Mittelgebirges bis in die Weitläufigkeit der blüchenden Heidelandschaft.

Die 1. Etappe startet in dem Fachwerkjuwel und der Dreiflüssesstadt Hann. Münden, geht durch die Hügel zwischen Weser- und Leinetal bis ins Harzvorland zur Universitätsstadt Göttingen und weiter durch das Eichsfeld und das mittelalterliche Duderstadt vorbei an der Rhumequelle bis nach Herzberg am Harz.

Die 2. Etappe schlängelt sich von Herzberg mit seinem überragenden Welfenschloss durch die leichten Hügel der Harzer Karstlandschaft bis nach Osterode (ehemaliges Harz-Kornmagazin) und weiter entlang der Sösetalsperre über Altenau (Kräuterpark) bis nach Clausthal-Zellerfeld (Oberharzer Bergwerksmuseum).

Von hier geht es wieder bergab nach Wildemann (19-Lachter-Stollen), durch Lautenthal, vorbei an der Innerstetalsperre und dann weiter in die über 1000-jährige Kaiser- und UNESCO-Welterbestdt Goslar (Kaiserpfalz und Bergbaumuseum Rammelsberg).

 
 
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